"Hate Speech - Umgang mit rassistischen, sexistischen Äußerungen und Polemik"

 

Ob im öffentlichen Raum, z. B. in politischen Diskussionen, als aktive_r oder passive_r Teilnehmer_in, oder im halb-öffentlichen Raum, u. a. bei der Arbeit, oder im privaten Raum, z. B. in der Gaststätte, begegnen wir vermehrt Hate Speech, d. h. rassistischen, sexistischen oder gar volksverhetzenden Äußerungen.

 

Der Umgang damit kann nicht bedeuten, derlei Äußerungen unkommentiert zu lassen. Rein rechtlich bedeutet Schweigen weder Zustimmung noch Ablehnung. Bonifazius' Aussage "Qui tacet, consentire videtur" (Schweigen wird als Zustimmung betrachtet) hat jedoch einen Wahrheitsgehalt. Schweigen ist eine Art von Mitlaufen. Es ist wichtig, einerseits Position zu beziehen und andererseits offen für das miteinander Argumentieren, Streiten zu sein. 

 

In diesem Workshop werden wir uns der Fragestellung nach dem Umgang mit rassistischen, sexistischen Äußerungen und Polemik widmen. Anhand von Beispielen und praktischen Übungen werden wir diskutieren, wir werden Argumentationstechniken üben und verbale Schlagfertigkeit mit Techniken aus dem Improvisationstheater trainieren.

 

 

Spezifisch für Lehrer_innen:

In der Schule haben Lehrer_innen, die mit derartigen Äußerungen und polemischer Argumentation von Schüler_innen-Seite konfrontiert werden, noch eine weitere schwierige Aufgabe: sie haben u. a. den Bildungsauftrag, demokratisch zu erziehen. Polemische Äußerungen widersprechen kritischem Denken und Hinterfragen. 

 

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© Britta Tekotte